Fragen und Antworten im Parodontose-Forum

Parodontitis selbst mit Xylit und Chlorhexidin geheilt!

StefanT
Mitglied seit 27. 09. 2018
0 Beiträge

Hallo!
Dein Beitrag ist nun schon fast 2 Jahre alt.
Wie geht es Dir heute? Ist deine Paradontitis wieder zurück gekommen ?



Partner
Partner

Immer liest man, der Partner müsse mitbehandelt werden. Ich habe einen Partner. Wir haben beide Parodontose. Ist das hier anders?



Emilia
Emilia

[quote="Gordana"]
Hallo an alle, also ich glaube, ich kann helfen. Bin meine Parodontose, die ich jahrzehntelang hatte, los. Mir wurde sogar eine Lappen-OP vorgeschlagen, vor der ich große Angst hatte, und die ja auch keine 100%-ige Garantie ist, da es sich ja um Bakterien handelt, die auch nach solchen OPs eben zurückbleiben. Nach langem Googeln startete ich einen Selbstversuch mit Mitteln, die mir plausibel erschienen: Xylit und Chlorhexidin. Über Xylit können Sie sehr viel selbst im Internet finden. Es vermindert in erster Linie das Kariesrisiko um 85%. Geben Sie "Xylit - Das süße Wunder" ein und Sie finden dort einen Artikel im PDF-Format. Ich besorgte mir also Xylit und Chlorhexidin als Gel (das die Zähne im Gegensatz zu den Mundspüllösungen nicht verfärbt). Putzte mir die Zähne morgens und abends mit Xylit - entweder pur als Zahnpastaersatz, oder gemischt mit Zahnpasta, oder nach der Zahnpasta und ohne Ausspülen (am empfehlenswertesten). Je nachdem, wie es mir die Zeit erlaubte. Wichtig dabei: es mit einer richtig weichen Zahnbürste im 45-Grad-Winkel und Rüttelbewegungen ins Zahnfleisch einmassieren. Wenn ich richtig viel Zeit habe, tunke ich die dünnste Bürste für die Zahnzwischenräume in das Xylit und "stopfe" es vorsichtig in die Zahfleischtaschen. Chlorhexidin: Das eindeutig wirksamste Mittel gegen Parodontitis-Bakterien. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie häufig er es anwendet. Ich persönlich bin zu dem Schluss gekommen, dass es nicht so "schädlich" ist, wie an vielen Stellen behauptet wird (es soll auch die "guten" Bakterien vernichten und die Mundflora stören - ich habe keine schädlichen Wirkungen bemerkt - im Gegenteil!). Dieses habe ich ebenfalls nach Lust und Laune verwendet. 3-4 x wöchentlich abends nach dem Zähneputzen. Jedoch ebenfalls nicht einfach mit dem Finger eingerieben, sondern mit der Zahnbürste. Diese trockne ich einfach mit dem Handtuch ab, einen Tropfen Gel drauf und - ebenfalls gründlich ins Zahnfleisch einmassiert. Häufig ebenfalls mit dem kleinen Bürstchen in die Zahnfleischtaschen rein. Was soll ich sagen... Das Xylit ist fabelhaft! Die Zähne werden total glatt und es bildet sich so gut wie kein Zahnbelag. Habe mal spaßhalber das abendliche Zähneputzen ausgelassen - auch am nächsten Morgen hatte sich noch kein Zahnbelag gebildet! Als ich dann nach 1/2 Jahr einer solchen "Selbstbehandlung" zum Zahnarzt ging, um mir eine Brücke machen zu lassen, erwähnte dieser zum ersten Mal keine Lappen-OP sondern wollte gleich beginnen. "Und meine Paradontitis? Muss denn nicht zuerst eine Lappen-OP gemacht werden?" "Parodontitis? Ich sehe hier keinerlei Entzündungen oder lockere Zähne. Wenn Sie die irgendwann mal hatten - die ist gestoppt. Sie haben im Moment keine." ??? Erst dann teilte ich ihm mit, was ich dagegen unternommen hatte. Ja, ich hatte selbst bemerkt, dass die Zähne wieder fester geworden sind, und sogar die Zahnfleischtaschen weniger tief sind (was ich beim Einführen der Zahnzwischenraumbürste bemerkt hatte). Ich konnte immer weniger "tief" in die Taschen rein. Bis zu dem Moment dachte ich aber, es sei wahrscheinlich nur Einbildung. Immerhin litt ich jahrzehntelang an Paradontitis (bin 50). Jedenfalls bin ich diese seither los, und ich möchte weder Xylit noch Chlorhexidin missen! Dies wollte ich mit Ihnen teilen und Ihnen allen raten, sofort in die Apotheke zu gehen, sich Beides zu bestellen und - es auszuprobieren. Wenn es schon nicht hilft, so schadet es auch nicht. Ich bin aber sicher, dass Sie zufrieden sein werden. Was ich jedoch noch hinzufügen möchte: Da ich ebenfalls Beides verwendet habe, kann ich jetzt leider nicht sagen, ob auch Xylit oder Chlorhexidin alleine gewirkt hätten. Eines ist sicher: Xylit ist ein MUSS! Sowohl als Vorbeugung bei gesunden Zähnen, als auch als Behandlung bei Problemen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg! Gordana
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Jule
Jule

[quote="Scipio"]
Hier auch noch ein Tipp:
Parodontitis beruht auf Biofilmen. Dieser Biofilm lässt sich nach und nach mit Nattokinase, einem Enzym, auflösen. Wichtig ist, die richtige Dosierung zu finden und auch die Entgiftungsreaktionen entgegenzuwirken, z. B. erhöhte Einnahme von Vitaminen (am besten natürliche wie Zitrone oder Acerola). Durch Entgiftungsreaktionen kann es zu großen Krankheitsgefühlen kommen, die sich aber durch weitere Maßnamen (Vitamine, Aktivkohle etc.) lindern, beseitigen oder vorbeugen lassen. Die Nattokinase löst Biofilme anscheinend überall im Körper.. Auf jeden Fall reduzieren sich auch Plaques deutlich (kein blutendes Zahnfleisch mehr). Lest euch einfach mal über das Thema Nattokinase und Biofilme im Web ein.

Grüße! Scip
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karline
Mitglied seit 09. 03. 2019
0 Beiträge

Hm, warum werden hier in mehreren Beiträgen einfach nur Zitate als Wiederholung gebracht ohne eigene Meinungen dazu?
Wie auch immer, meine Frage zu Nattokinase: Wenn man eh schon eine etwas schlechte Blutgerinnung hat, ist es sicher nicht zu empfehlen, oder?
LG, Karline



karline
Mitglied seit 09. 03. 2019
0 Beiträge

Xylit finde ich Klasse, aber Chlorhexidin sehe ich als chemische Keule für eine Langzeit-Parodontitisbehandlung kritisch, vom ekelhaften Geschmack und Trübung des Geschmacksempfindens mal abgesehen.



Benn
Benn

Guten Tag ,

liesst Du noch dieses Forum ? Bitte um Fragen zu beantworten ?



Benn
Mitglied seit 28. 03. 2019
0 Beiträge

Hallo Gordana,

liesst Du noch das Forum ? Kannst Du die Fragen beantworten ?

besten Dank zuvor !



Dimj
Dimj

Wasserstoffperoxid 3% nicht mehr hat mir geholfen morgens und abends
In einen Monat ist es weg
I h benutze es aber immer noch ab und zu



Bernd
Mitglied seit 07. 05. 2019
1 Beiträge

Ich bin nun auch unter die "Parodontiten" gegangen. Meine unteren 4 Schneidezähne sind am wackeln und bluten auch seit Monaten beim Zähneputzen mehr oder weniger stark. Nachdem ich (Angstpatient) mich nun aufgerafft habe und beim Zahnarzt vorbeigeschaut habe bekam ich die Diagnose. Letzte Woche habe ich nun erstmals eine prof. Zahnreinigung hinter mich gebracht. Hier bekam ich dann auch erklärt dass meine Zahnputzweise nicht gerade die optimale sei. Die üblichen kreisenden Bewegungen, mit der ich laut einem anderen Zahnarzt vor X-Jahren meine Zähne reinigen sollte, wären der Parodontitis sogar sehr "förderlich" gewesen.
Mit diesen Bewegungen würde man sich den ganzen Belag noch so richtig in die Taschen schieben.
Ich habe in den letzten 10 Jahren sehr viele Antidepressiva konsumieren müssen und bin auch ein starker nächtlicher Zähneknirscher. Ebenfalls alles Dinge die der Erkrankung Vorschub leisten.
Nun, nach meiner ersten prof. Reinigung und der Putzbelehrung wurden einige Röntgenaufnahmen meiner Zähne gemacht und der behandelnde Arzt traf darauf hin sehr schnell die Entscheidung, dass ich mich von den unteren 4 Schneidezähne und dem letzten Backenzahn -rechte Seite oben- am kommenden Dienstag verabschieden müßte. Die Schneidezähne sind zwar etwas wackelig, aber ich kann damit immer noch einem zähen Brötchen den Angstschweiß auf die Kruste treiben. Sogar ein Biss in einen Apfel stecken sie noch locker und ohne jegliche Probleme weg. Von daher war mein Vertrauen in diesen Arzt schon etwas arg geschmälert. Dem Backenzahn hingegen wurde laut Röntgenbild unterstellt, dass der Kieferknochen so weit zurückgegangen sei, dass eine Wurzel des Zahns schon gar nicht mehr im Kiefer verankert sei. Da aber alle diese Zähne, die aktuell auf der Todesliste stehen, keine Schmerzen verursachen, werde ich den Dienstagtermin nicht wahrnehmen, sondern erst einmal Ruhe bewahren und mein Glück mit MMS (3/3 auf 300 ml Wasser)versuchen. Mit diesem Mittelchen hantiere ich schon seit 2 Jahren und habe damit schon einige Dinge kurieren können. Ist ja im Grunde auch die Richtung wie mit dem Chlorhexidin. Ich habe mich nun inzwischen schon mit einer elektr. Zahnbürste, einer Munddusche und Zahnseide bewaffnet und werde den Kampf gegen die Bakterien und für meine Zähne aufnehmen. Die Angst, die mir der Doc mit auf den Weg gab, dass sich mein Kieferknochen immer weiter zurück bildet wenn die Zähne nicht gezogen werden, lasse ich mal außen vor. Wenn ich die Entzündung in den Griff bekomme, sollte ja auch der Rückgang des Knochens zum Stillstand kommen.
Im dem Fall, dass mir die Zähne gezogen werden würden, würden sich ja an diesen leeren Stellen sowieso der Knochen zurückbilden. Infolgedessen würden sich die noch verbleibenden Nachbarzähne, durch den Knochenabbau in der Nachbarschaft, vermutlich auch nicht gerade freuen und über kurz oder lang oder in ein paar Jahren, eventuell auch noch ins grüne Gras beißen.
Nein, sei es wie es will, solange ich noch diese eigenen Beisserchen erhalten kann und ich noch keine Schmerzen habe, werde sie dort bleiben wo sie sind. Ich werde mich nun nach einer nächtlichen Beissschiene umsehen und die Bakterien bekämpfen so lange es geht. Aufgeben und rausreissen lassen kann ich mir sie dann immer noch.
Nur wenn weg dann weg. Zurück geht nicht mehr.

In diesem Sinne....

Liebe Grüße an alle Mitstreiter....
Bernd



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