Forum

Das Parodontose-Forum: Hilfe bei Fragen zur Parodontitis

Herzlich willkommen zum Diskussions-Forum über die Parodontose. Hier ist Platz für individuelle Fragen und Antworten rund um das Thema Zahnfleischerkrankung, Zahnerhalt und Parodontosebehandlung. Zum Lesen eines Beitrages können Sie einfach auf den jeweiligen Titel klicken. Um im Parodontitisforum einen Beitrag zu schreiben, können Sie sich registrieren bzw.anmelden oder als Gast teilnehmen. 

Zur Zeit ist es nicht möglich, Beiträge als Gast zu posten. Sie müssen registriert und angemeldet sein.

Bitte überprüfen Sie vor einer allgemeinen Anfrage wie z.B. „Was ist eine Parodontitis“, ob Sie die Antworten nicht schon in den vorbereiteten Infos in der linken Menüleiste finden.

Vielen Dank, Ihr Team von parodontits.com!

Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Parodontitis selbst mit Xylit und Chlorhexidin geheilt!

[quote=180]Ich bin nun auch unter die "Parodontiten" gegangen. Meine unteren 4 Schneidezähne sind am wackeln und bluten auch seit Monaten beim Zähneputzen mehr oder weniger stark. Nachdem ich (Angstpatient) mich nun aufgerafft habe und beim Zahnarzt vorbeigeschaut habe bekam ich die Diagnose. Letzte Woche habe ich nun erstmals eine prof. Zahnreinigung hinter mich gebracht. Hier bekam ich dann auch erklärt dass meine Zahnputzweise nicht gerade die optimale sei. Die üblichen kreisenden Bewegungen, mit der ich laut einem anderen Zahnarzt vor X-Jahren meine Zähne reinigen sollte, wären der Parodontitis sogar sehr "förderlich" gewesen.
Mit diesen Bewegungen würde man sich den ganzen Belag noch so richtig in die Taschen schieben.
Ich habe in den letzten 10 Jahren sehr viele Antidepressiva konsumieren müssen und bin auch ein starker nächtlicher Zähneknirscher. Ebenfalls alles Dinge die der Erkrankung Vorschub leisten.
Nun, nach meiner ersten prof. Reinigung und der Putzbelehrung wurden einige Röntgenaufnahmen meiner Zähne gemacht und der behandelnde Arzt traf darauf hin sehr schnell die Entscheidung, dass ich mich von den unteren 4 Schneidezähne und dem letzten Backenzahn -rechte Seite oben- am kommenden Dienstag verabschieden müßte. Die Schneidezähne sind zwar etwas wackelig, aber ich kann damit immer noch einem zähen Brötchen den Angstschweiß auf die Kruste treiben. Sogar ein Biss in einen Apfel stecken sie noch locker und ohne jegliche Probleme weg. Von daher war mein Vertrauen in diesen Arzt schon etwas arg geschmälert. Dem Backenzahn hingegen wurde laut Röntgenbild unterstellt, dass der Kieferknochen so weit zurückgegangen sei, dass eine Wurzel des Zahns schon gar nicht mehr im Kiefer verankert sei. Da aber alle diese Zähne, die aktuell auf der Todesliste stehen, keine Schmerzen verursachen, werde ich den Dienstagtermin nicht wahrnehmen, sondern erst einmal Ruhe bewahren und mein Glück mit MMS (3/3 auf 300 ml Wasser)versuchen. Mit diesem Mittelchen hantiere ich schon seit 2 Jahren und habe damit schon einige Dinge kurieren können. Ist ja im Grunde auch die Richtung wie mit dem Chlorhexidin. Ich habe mich nun inzwischen schon mit einer elektr. Zahnbürste, einer Munddusche und Zahnseide bewaffnet und werde den Kampf gegen die Bakterien und für meine Zähne aufnehmen. Die Angst, die mir der Doc mit auf den Weg gab, dass sich mein Kieferknochen immer weiter zurück bildet wenn die Zähne nicht gezogen werden, lasse ich mal außen vor. Wenn ich die Entzündung in den Griff bekomme, sollte ja auch der Rückgang des Knochens zum Stillstand kommen.
Im dem Fall, dass mir die Zähne gezogen werden würden, würden sich ja an diesen leeren Stellen sowieso der Knochen zurückbilden. Infolgedessen würden sich die noch verbleibenden Nachbarzähne, durch den Knochenabbau in der Nachbarschaft, vermutlich auch nicht gerade freuen und über kurz oder lang oder in ein paar Jahren, eventuell auch noch ins grüne Gras beißen.
Nein, sei es wie es will, solange ich noch diese eigenen Beisserchen erhalten kann und ich noch keine Schmerzen habe, werde sie dort bleiben wo sie sind. Ich werde mich nun nach einer nächtlichen Beissschiene umsehen und die Bakterien bekämpfen so lange es geht. Aufgeben und rausreissen lassen kann ich mir sie dann immer noch.
Nur wenn weg dann weg. Zurück geht nicht mehr.

In diesem Sinne....

Liebe Grüße an alle Mitstreiter....
Bernd
[/quote]

[quote=24]Hallo an alle, also ich glaube, ich kann helfen. Bin meine Parodontose, die ich jahrzehntelang hatte, los. Mir wurde sogar eine Lappen-OP vorgeschlagen, vor der ich große Angst hatte, und die ja auch keine 100%-ige Garantie ist, da es sich ja um Bakterien handelt, die auch nach solchen OPs eben zurückbleiben. Nach langem Googeln startete ich einen Selbstversuch mit Mitteln, die mir plausibel erschienen: Xylit und Chlorhexidin. Über Xylit können Sie sehr viel selbst im Internet finden. Es vermindert in erster Linie das Kariesrisiko um 85%. Geben Sie "Xylit - Das süße Wunder" ein und Sie finden dort einen Artikel im PDF-Format. Ich besorgte mir also Xylit und Chlorhexidin als Gel (das die Zähne im Gegensatz zu den Mundspüllösungen nicht verfärbt). Putzte mir die Zähne morgens und abends mit Xylit - entweder pur als Zahnpastaersatz, oder gemischt mit Zahnpasta, oder nach der Zahnpasta und ohne Ausspülen (am empfehlenswertesten). Je nachdem, wie es mir die Zeit erlaubte. Wichtig dabei: es mit einer richtig weichen Zahnbürste im 45-Grad-Winkel und Rüttelbewegungen ins Zahnfleisch einmassieren. Wenn ich richtig viel Zeit habe, tunke ich die dünnste Bürste für die Zahnzwischenräume in das Xylit und "stopfe" es vorsichtig in die Zahfleischtaschen. Chlorhexidin: Das eindeutig wirksamste Mittel gegen Parodontitis-Bakterien. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie häufig er es anwendet. Ich persönlich bin zu dem Schluss gekommen, dass es nicht so "schädlich" ist, wie an vielen Stellen behauptet wird (es soll auch die "guten" Bakterien vernichten und die Mundflora stören - ich habe keine schädlichen Wirkungen bemerkt - im Gegenteil!). Dieses habe ich ebenfalls nach Lust und Laune verwendet. 3-4 x wöchentlich abends nach dem Zähneputzen. Jedoch ebenfalls nicht einfach mit dem Finger eingerieben, sondern mit der Zahnbürste. Diese trockne ich einfach mit dem Handtuch ab, einen Tropfen Gel drauf und - ebenfalls gründlich ins Zahnfleisch einmassiert. Häufig ebenfalls mit dem kleinen Bürstchen in die Zahnfleischtaschen rein. Was soll ich sagen... Das Xylit ist fabelhaft! Die Zähne werden total glatt und es bildet sich so gut wie kein Zahnbelag. Habe mal spaßhalber das abendliche Zähneputzen ausgelassen - auch am nächsten Morgen hatte sich noch kein Zahnbelag gebildet! Als ich dann nach 1/2 Jahr einer solchen "Selbstbehandlung" zum Zahnarzt ging, um mir eine Brücke machen zu lassen, erwähnte dieser zum ersten Mal keine Lappen-OP sondern wollte gleich beginnen. "Und meine Paradontitis? Muss denn nicht zuerst eine Lappen-OP gemacht werden?" "Parodontitis? Ich sehe hier keinerlei Entzündungen oder lockere Zähne. Wenn Sie die irgendwann mal hatten - die ist gestoppt. Sie haben im Moment keine." ??? Erst dann teilte ich ihm mit, was ich dagegen unternommen hatte. Ja, ich hatte selbst bemerkt, dass die Zähne wieder fester geworden sind, und sogar die Zahnfleischtaschen weniger tief sind (was ich beim Einführen der Zahnzwischenraumbürste bemerkt hatte). Ich konnte immer weniger "tief" in die Taschen rein. Bis zu dem Moment dachte ich aber, es sei wahrscheinlich nur Einbildung. Immerhin litt ich jahrzehntelang an Paradontitis (bin 50). Jedenfalls bin ich diese seither los, und ich möchte weder Xylit noch Chlorhexidin missen! Dies wollte ich mit Ihnen teilen und Ihnen allen raten, sofort in die Apotheke zu gehen, sich Beides zu bestellen und - es auszuprobieren. Wenn es schon nicht hilft, so schadet es auch nicht. Ich bin aber sicher, dass Sie zufrieden sein werden. Was ich jedoch noch hinzufügen möchte: Da ich ebenfalls Beides verwendet habe, kann ich jetzt leider nicht sagen, ob auch Xylit oder Chlorhexidin alleine gewirkt hätten. Eines ist sicher: Xylit ist ein MUSS! Sowohl als Vorbeugung bei gesunden Zähnen, als auch als Behandlung bei Problemen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg! Gordana [/quote]

Du bist die BESTE!! einfach weil du für ein unlösbares Problem die Lösung hast und Dir die Mühe gemacht hast völlig selbstlos anderen leidenden zu helfen ??

[quote=180]Ich bin nun auch unter die "Parodontiten" gegangen. Meine unteren 4 Schneidezähne sind am wackeln und bluten auch seit Monaten beim Zähneputzen mehr oder weniger stark. Nachdem ich (Angstpatient) mich nun aufgerafft habe und beim Zahnarzt vorbeigeschaut habe bekam ich die Diagnose.
.... nach meiner ersten prof. Reinigung und der Putzbelehrung wurden einige Röntgenaufnahmen meiner Zähne gemacht und der behandelnde Arzt traf darauf hin sehr schnell die Entscheidung, dass ich mich von den unteren 4 Schneidezähne und dem letzten Backenzahn -rechte Seite oben- am kommenden Dienstag verabschieden müßte. .... Dem Backenzahn hingegen wurde laut Röntgenbild unterstellt, dass der Kieferknochen so weit zurückgegangen sei, dass eine Wurzel des Zahns schon gar nicht mehr im Kiefer verankert sei. Da aber alle diese Zähne, die aktuell auf der Todesliste stehen, keine Schmerzen verursachen, werde ich den Dienstagtermin nicht wahrnehmen, sondern erst einmal mein Glück mit MMS versuche.
[/quote]

Ich wollte hier nun nach einem Jahr auch noch mal ein kleines Update da lassen.
Nach über einem Jahr kann ich berichten dass alle meine Zähne noch genau da sind wo sie waren.
Es wurde kein Zahn entfernt.
Ich habe kein Zahnfleischbluten und auch keine Beschwerden mehr. Ich kann mit den Zähnen, die eigentlich unrettbar in der nächsten Zeit von alleine ausfallen sollten, immer noch Stücke aus festen Äpfel herausbeissen oder auch zähe Brötchen bearbeiten. Ich kann also alle Zähne ganz normal nutzen.

Ich bin so froh dass ich mich gegen das Ziehen entschieden habe und meine eigenen Zähne im Mund behalten habe.

Ich kann allen nur raten, gebt den Kampf nicht gleich auf und/oder vertraut blind den Ärzten.
Jeder sollte für sich in Ruhe abwägen ob er noch einen letzten Kampf versucht oder sich einer Sache hingibt, die nachher nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Für diejenigen, die es interessiert, habe ich hier meine Geschichte dokumentiert: https://tinyurl.com/uwlhlc9

WOW das freut mich zu lesen, ich habe ähnliche Erfahrungen und habe mich natürlich vor intensiv informiert.
ich habe hier einen interessanten Beitrag gefunden den du dir in diesem Zusammenhang gerne auch mal ansehen kannst.. http://sat-illimite.com/xylit
Viele Grüße
Rallo

[quote=103]Liebe Gordana,
erst einmal herzlichen Dank für den Beitrag. Ich habe mir 2 kg Xylit und Chlorhexidin als Gel 50mg besorgt, habe heute mit Xylit begonnen, wie du es empfohlen hast, habe die Zähne mit Xylit geputzt, danach ausgespült mit Wasser, anschliessend Xylit mit Interdentalbürstchen eingearbeitet in den am schlimmsten betroffenen Zahn, der mir große Probleme macht (chronische Zahntasche, seit 1 Woche temporär Höllenschmerzen, die zum Glück langsam wieder abebben).

Ich habe noch Fragen zur Anwendung der beiden Mittel:

1. Benutzt man Xylit zunächst wie Zahnpasta und spült dann aus mit Wasser,
wendet zum Schluss Xylit speziell an der Zahntasche an und spült nicht aus?

2. wendet man Chlorhexidin zusammen mit Xylit an oder mal an einem Tag Xylit, an einem anderen Chlorhexidin?

Ich wäre für Antwort wirklich sehr dankbar! Ich verspreche mir von den beiden Mitteln viel.

Herzliche Grüße[/quote]

[quote=228][quote=24]Hallo an alle, also ich glaube, ich kann helfen. Bin meine Parodontose, die ich jahrzehntelang hatte, los. Mir wurde sogar eine Lappen-OP vorgeschlagen, vor der ich große Angst hatte, und die ja auch keine 100%-ige Garantie ist, da es sich ja um Bakterien handelt, die auch nach solchen OPs eben zurückbleiben. Nach langem Googeln startete ich einen Selbstversuch mit Mitteln, die mir plausibel erschienen: Xylit und Chlorhexidin. Über Xylit können Sie sehr viel selbst im Internet finden. Es vermindert in erster Linie das Kariesrisiko um 85%. Geben Sie "Xylit - Das süße Wunder" ein und Sie finden dort einen Artikel im PDF-Format. Ich besorgte mir also Xylit und Chlorhexidin als Gel (das die Zähne im Gegensatz zu den Mundspüllösungen nicht verfärbt). Putzte mir die Zähne morgens und abends mit Xylit - entweder pur als Zahnpastaersatz, oder gemischt mit Zahnpasta, oder nach der Zahnpasta und ohne Ausspülen (am empfehlenswertesten). Je nachdem, wie es mir die Zeit erlaubte. Wichtig dabei: es mit einer richtig weichen Zahnbürste im 45-Grad-Winkel und Rüttelbewegungen ins Zahnfleisch einmassieren. Wenn ich richtig viel Zeit habe, tunke ich die dünnste Bürste für die Zahnzwischenräume in das Xylit und "stopfe" es vorsichtig in die Zahfleischtaschen. Chlorhexidin: Das eindeutig wirksamste Mittel gegen Parodontitis-Bakterien. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie häufig er es anwendet. Ich persönlich bin zu dem Schluss gekommen, dass es nicht so "schädlich" ist, wie an vielen Stellen behauptet wird (es soll auch die "guten" Bakterien vernichten und die Mundflora stören - ich habe keine schädlichen Wirkungen bemerkt - im Gegenteil!). Dieses habe ich ebenfalls nach Lust und Laune verwendet. 3-4 x wöchentlich abends nach dem Zähneputzen. Jedoch ebenfalls nicht einfach mit dem Finger eingerieben, sondern mit der Zahnbürste. Diese trockne ich einfach mit dem Handtuch ab, einen Tropfen Gel drauf und - ebenfalls gründlich ins Zahnfleisch einmassiert. Häufig ebenfalls mit dem kleinen Bürstchen in die Zahnfleischtaschen rein. Was soll ich sagen... Das Xylit ist fabelhaft! Die Zähne werden total glatt und es bildet sich so gut wie kein Zahnbelag. Habe mal spaßhalber das abendliche Zähneputzen ausgelassen - auch am nächsten Morgen hatte sich noch kein Zahnbelag gebildet! Als ich dann nach 1/2 Jahr einer solchen "Selbstbehandlung" zum Zahnarzt ging, um mir eine Brücke machen zu lassen, erwähnte dieser zum ersten Mal keine Lappen-OP sondern wollte gleich beginnen. "Und meine Paradontitis? Muss denn nicht zuerst eine Lappen-OP gemacht werden?" "Parodontitis? Ich sehe hier keinerlei Entzündungen oder lockere Zähne. Wenn Sie die irgendwann mal hatten - die ist gestoppt. Sie haben im Moment keine." ??? Erst dann teilte ich ihm mit, was ich dagegen unternommen hatte. Ja, ich hatte selbst bemerkt, dass die Zähne wieder fester geworden sind, und sogar die Zahnfleischtaschen weniger tief sind (was ich beim Einführen der Zahnzwischenraumbürste bemerkt hatte). Ich konnte immer weniger "tief" in die Taschen rein. Bis zu dem Moment dachte ich aber, es sei wahrscheinlich nur Einbildung. Immerhin litt ich jahrzehntelang an Paradontitis (bin 50). Jedenfalls bin ich diese seither los, und ich möchte weder Xylit noch Chlorhexidin missen! Dies wollte ich mit Ihnen teilen und Ihnen allen raten, sofort in die Apotheke zu gehen, sich Beides zu bestellen und - es auszuprobieren. Wenn es schon nicht hilft, so schadet es auch nicht. Ich bin aber sicher, dass Sie zufrieden sein werden. Was ich jedoch noch hinzufügen möchte: Da ich ebenfalls Beides verwendet habe, kann ich jetzt leider nicht sagen, ob auch Xylit oder Chlorhexidin alleine gewirkt hätten. Eines ist sicher: Xylit ist ein MUSS! Sowohl als Vorbeugung bei gesunden Zähnen, als auch als Behandlung bei Problemen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg! Gordana [/quote]

Du bist die BESTE!! einfach weil du für ein unlösbares Problem die Lösung hast und Dir die Mühe gemacht hast völlig selbstlos anderen leidenden zu helfen ??[/quote]

Hallo , ich wollte hier auch meine Erfolge zu meiner Paradontose Behandlung zum Besten geben , vielleicht profitiert jemand davon.
Also vor zwei Jahren, ich war schon seit Jahren bei der Paradontose Behandlung( zweimal jährlich), stellte man plötzlich tiefe Taschen bei mir fest, ca 6-7 mmm. Ich war total erschüttert ,weil ich dachte, „ich mache doch schon alles“,ich versuchte mir im Internet alle Infos zu suchen und kam auf diesen Beitrag mit Chlorhexidin und Xylit. Ich bekam bei meinem Zahnarzt eine Taschenreinigung unter lokaler Betäubung und bekam ein Antibiotikum und Chlorhexidin Lösung für drei Wochen, ich machte alles, wie empfohlen.Nach drei Wochen bekam ich eine Zahnreinigung, wegen der Verfärbung der Zähne durch Chlorhexidin, (die sich schon sehr verfärbt hatten )und wußte , Chlorhexidin wird nicht meine Spülung für die Zukunft, auch wenn es sehr gut wirkt.
Ich mache seitdem folgendes: morgens und abends die Zähne mit der elektrischen Zahnbürste reinigen, pro Zahnhälfte oben und unten jeweils 40sec, und Zahnflächen auch jeweils oben und unten 20sec.
Dann mit Zahnseide die Zähne reinigen und danach mit Zahnzwischenraum Bürste in Listerine tauchen und
dann die Zwischenräume putzen, danach mit der Listerine Lsg die Zähne spülen. Mehrmal täglich Xylit Kaugummi ( kaufe ich bei Aldi) kauen.Es ist ein großer täglicher Aufwand, aber es lohnt sich.Bei meiner letzten Zahnreinigung hatte ich kaum Ablagerungen und die Taschen sind ca 1-2mm tief, Ich war damals sehr dankbar, dass ich diese Seite gefunden habe, und möchte jetzt auch mein Wissen weiter geben.

Hallo Gordano
Herzlichen Dank für all die Infos. Werder dies im Selbstversuch auch probieren und hoffe es Wirkt

Grüße E.Kopp

[quote=75]Hier auch noch ein Tipp:
Parodontitis beruht auf Biofilmen. Dieser Biofilm lässt sich nach und nach mit Nattokinase, einem Enzym, auflösen. Wichtig ist, die richtige Dosierung zu finden und auch die Entgiftungsreaktionen entgegenzuwirken, z. B. erhöhte Einnahme von Vitaminen (am besten natürliche wie Zitrone oder Acerola). Durch Entgiftungsreaktionen kann es zu großen Krankheitsgefühlen kommen, die sich aber durch weitere Maßnamen (Vitamine, Aktivkohle etc.) lindern, beseitigen oder vorbeugen lassen. Die Nattokinase löst Biofilme anscheinend überall im Körper.. Auf jeden Fall reduzieren sich auch Plaques deutlich (kein blutendes Zahnfleisch mehr). Lest euch einfach mal über das Thema Nattokinase und Biofilme im Web ein.

Grüße! Scip[/quote]

Welches empfiehlst du ?

Ich wollte mich nun auch einmal melden, bin nämlich über die Google-Suche auf diesen Beitrag gestoßen. In meinem Fall war die Parodontose schon massiv fortgeschritten, ich habe dadurch bereits 3 Implantate weil ich 3 Zähne deswegen entfernen lassen sollte, und im Oberkiefer auch nochmal 2 entfernen lassen. Es war nicht dagegen anzukommen, mit der professionellen Zahnreinigung haben sich die Bakterien dann anscheinend sogar noch auf weitete Zähne ausgebreitet. Sogar dann schon auf die Forderzähne. Unzählige Termine in der MKG gehabt zur Parodontose Brhandlung und beim Parodontologen. 5.5 Monate Antibiotika Einnahme und zwar Amoxicillin, Clindamycin und Penicillin. Hat mir nicht geholfen. Ich habe mir auch wie im Beitrag Chlorhexidin besorgt und Xylit, das ist übrigens auch in den Zahnkaugummis von Wrigleys drin, und Interprox Gel, das hat alles schon ganz toll funktioniert ich kann also schonmal bestätigen dass der Ersteller des Beitrags Recht hat es hat mir nämlich auch geholfen, nur nicht komplett, aber mein Fall war auch schon massiv fortgeschritten. Ich habe dann noch etwas gefunden, und der Grund warum ich eigentlich diese Antwort schreibe. Und zwar eine Dissertation der Uniklinik in Freiburg, eine Laborarbeit über ein Medikament namens Angocin. Eigentlich ein natürliches Mittel ohne Nebenwirkungen, das bisher gegen Erkältungen, Bronchitis oder Blasenentzündungen eingesetzt wurde, in den Studien fand man heraus dass es pathogene Keime im Mund erfolgreich abtötet, also die typischen antibiotikaresistenten Bakterien wie Parodontose. Die Bakterien bilden auch keine Resistenzen gegen Angocin. Das hab ich ausprobiert, und es hat funktioniert.
Meine Behandlung sollte eigentlich weitergehen, man wollte nun an den Frontzähnen noch Wurzelspitzenresektionen machen. Das bedeutet man eröffnet den Kiefer und schneidet einen Teil der befallenen Wurzelspitze des Zahnes ab. Man sah in den Rötgenbildern Parodontalspalte und wollte deshalb weitere Zähne entfernen, es war auch schon in der Diskussion eventuell die Implantate wieder zu entfernen. Parodontalspalte bedeutet dass die Parodontitis Bakterien an den Seiten der Zähne quasi dem Zahn entlang hinunterkriechen, und das sieht man auf den Röntgenbildern und man nennt das Parodontalspalt. Man merkt die Parodontitis eigentlich erst dann wenn schon Zahnfleischentzündungen auftreten. Das heißt dann diese Bakterien sitzen dann in den Zahnfleischtaschen, das Zahnfleisch geht zurück. Mit der Zeit wandern sie dann tiefer und führen zum Zahnverlust. Meine Zähne sind übrigens perlweiß, nicht kariös. An meinen Zähnen ist kein Karies zu finden ich war die letzten Monate etwa bei 12 verschiedenen Zahnärzten. Auch kein Zahnstein oder Plaques. Würde ich ein Bild davon zeigen man würde es nicht glauben dass diese Zähne "krank" sind weil sie eigentlich nicht krank aussehen. Auf den ersten Blick. Aber ich hatte ein massives Parodontose Problem, keiner weiß warum. Ich hatte mir sogar eine Schallzahnbürste besorgt für satte 200€ von Philipps, die ist auch super. Was letztendlich mein Problem behoben hat, war das Angocin. Googelt es, gibts in jeder Apotheke zu kaufen.
Also das Ergebnis war dann, ich hatte nun die Termine zur Entfernung von Zähnen, beim Termin wurde es dann abgesagt, nicht mehr behandlungsbedürftig. Die Zähne sind jetzt immer noch alle drin und meine Implantate sind auch in Ordnung und es muss gar nichts mehr entfernt werden.
Ich habe 3 Mal am Tag jeweils 5 Tabletten genommen (ist ein natürliches Präparat da muss man immer mehr nehmen) diese habe ich zerbissen und 10 Minuten im Mund gelassen, und ja, ich sage es gleich mal, es schmeckt widerlich. Es schmeckt total widerlich also die ersten Male fand ich es wirklich schrecklich. Aber mittlerweile habe ich mich an den ekelhaften Geschmack gewöhnt, man gewöhnt sich ja echt an alles. Dafür hilft es aber bahnbrechend. Ich hab das auch einem Kumpel von mir gesagt, der einen befallenen Zahn hatte der fürchterlich schmerzte, er konnte sogar Eiter direkt dort herausdrücken (das war nichtmal bei mir so) und bei ihm hat es dann auch funktioniert, auch wenn er es ebenso widerlich fand und sich bei mir beschwert hat dass er kotzen könnte weil das eklig schmeckt (so schlimm ist es auch wieder nicht, reine Empfidungssache) und auch meinem Vater der fast 70 ist und ein massives Parodontose Problem hatte er hat auch schon Implantate aufgrund von Zahnverlust deswegen. Er war vergesslich, hatte Herzprobleme, weil Parodontose Bakterien nämlich von den Zähnen im ganzen Körper streuen und aufs Herz gehen und auch ins Gehirn. Das könnt ihr mal googeln. Es wird vermutet dass viele Erkrankungen des Gehirns, des Herzens, und auch Diabetes von Parodontose oft verursacht werden. Ich hatte auch schon Herzprobleme und Schmerzen im Hinterkopf. Das ist jetzt weg. Alles. Die meisten die das lesen werden, haben wahrscheinlich nicht so einen krassen Fall wie ich. Warum diese Bakterien bei mir so überhand genommen haben das weiß ich nicht. Das wussten auch die Ärzte nicht. Ich bin nämlich jung, fit, dünn, sportlich, ernähre mich gesund (allerdings rauche ich) was mein einziges Laster ist denn Alkohol trinke ich auch nicht, außer ein Glas Sekt zum Geburtstag und Silvester. Zähne putzen und Zahnseide verwenden ist ja selbstverständlich. Aber wie gesagt, bei mir ging es nicht weg. Meine Zahnbürste erfasst sogar mein Zahnputzverhalten und schickt diese Daten an eine App, also an fehlender Hygiene lag es nicht. Vielleicht bin ich einfach empfindlich gegen diese Art von Bakterien. Gibt ja auch Leute die an Corona sterben und wieder andere haben so leichte Symptome dass sie nichtmal merken dass sie überhaupt Corona haben. Jeder Körper ist eben ein bisschen anders. Der Stoffelwechsel, Mineralhaushalt, Vitamine, Hormonsystem...keine Ahnung. Bei mir scheinen sie jedenfalls wie fast unbesiegbare Bakterien die nicht weggingen egal was ich gemacht habe und alles kaputt zu machen. So, jetzt hab ich mich hier auch verewigt