Fragen und Antworten im Parodontose-Forum

Wirklich Parodontitis - Wann Behandlung notwendig?

Maria Levy
Maria Levy

Guten Abend!

nach Schwangerschaft und langer Stillzeit sowie extremem Stress und Schlafmangel mit gesundheitliche Auswirkungen wurde bei mir Parodontitis diagnostiziert (bin 46 J.). Das Zahnfleisch war geschwollen, es gab einige Taschen (nicht überall). Nun habe ich mich gesundheitlich und hormonell wieder gut gefangen, eine Darmdysbiose ist am Abklingen, eine Ernährungsumstellung und Vitaminaufnahme hat große Erfolge gebracht, habe auch Ölziehen gemacht und PZR mehrfach. Nun ist das Zahnfleisch wieder matt, abgeschwollen und deutlich mehr am Zahn. Die Pardontitis-Behandlung ist aber bei der KK bewilligt und meine ZÄ will sie durchführen. Ich bin unsicher - soll ich so eine große Behandlung (über 1 1/2 h) wirklich durchführen lassen. Soll ich mir eine Zweitmeinung einholen? Danke für Ihren Rat - wenn auch Ferndiagnose natürlich nicht möglich ist. Kann es nicht einfach sein, dass durch Stress und hormonelle Umstellung sowie Darmdysbiose auch das Zahnfleisch "mitreagiert".

Vielen Dank für Ihren Rat! Herzlich, M. Levy



DocWolff
DocWolff

Guten Tag,
hat denn Ihre Behandlerin nach dem von Ihnen bemerkten Gesundungsprozess noch einmal alle "Taschen" durchgemessen, um die weiterhin bestehende Behandlungsbedürftigkeit zu überprüfen?
mfg
Wolff



Maria Levy
Maria Levy

Sie hat zugegeben, dass das Zahnfleisch sich wieder hochgezogen hat. Dann hat sie an einigen Stellen hineingepikst und gesagt, es blutet trotzdem noch. Die komplette Messung hat sie nicht durchgeführt. Da ich noch in einer Darmbehandlung bin und noch nicht wieder richtig fit, hat sie gegenüber der Krankenkasse um Aufschub gebeten, doch es sah für mich nicht so aus, als würde sie das Vorhaben ganz fallen lassen. Ich nehme an, sie würde dann vor der Behandlung nochmal alles messen. Bei der letzten Messung, wo das Zahnfleisch allerdings noch offensichtlich geschwollen war, war die Taschen auch nur an einigen Stellen 4mm tief (an den Backenzähnen). Keineswegs überall.



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