Fragen und Antworten im Parodontose-Forum

Parodontitis selbst mit Xylit und Chlorhexidin geheilt!

Verfasst am: 24. 12. 2016, 07:54
Gordana
Themenersteller
Dabei seit: 24.12.2016
Beiträge: 1
Hallo an alle, also ich glaube, ich kann helfen. Bin meine Parodontose, die ich jahrzehntelang hatte, los. Mir wurde sogar eine Lappen-OP vorgeschlagen, vor der ich große Angst hatte, und die ja auch keine 100%-ige Garantie ist, da es sich ja um Bakterien handelt, die auch nach solchen OPs eben zurückbleiben. Nach langem Googeln startete ich einen Selbstversuch mit Mitteln, die mir plausibel erschienen: Xylit und Chlorhexidin. Über Xylit können Sie sehr viel selbst im Internet finden. Es vermindert in erster Linie das Kariesrisiko um 85%. Geben Sie "Xylit - Das süße Wunder" ein und Sie finden dort einen Artikel im PDF-Format. Ich besorgte mir also Xylit und Chlorhexidin als Gel (das die Zähne im Gegensatz zu den Mundspüllösungen nicht verfärbt). Putzte mir die Zähne morgens und abends mit Xylit - entweder pur als Zahnpastaersatz, oder gemischt mit Zahnpasta, oder nach der Zahnpasta und ohne Ausspülen (am empfehlenswertesten). Je nachdem, wie es mir die Zeit erlaubte. Wichtig dabei: es mit einer richtig weichen Zahnbürste im 45-Grad-Winkel und Rüttelbewegungen ins Zahnfleisch einmassieren. Wenn ich richtig viel Zeit habe, tunke ich die dünnste Bürste für die Zahnzwischenräume in das Xylit und "stopfe" es vorsichtig in die Zahfleischtaschen. Chlorhexidin: Das eindeutig wirksamste Mittel gegen Parodontitis-Bakterien. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie häufig er es anwendet. Ich persönlich bin zu dem Schluss gekommen, dass es nicht so "schädlich" ist, wie an vielen Stellen behauptet wird (es soll auch die "guten" Bakterien vernichten und die Mundflora stören - ich habe keine schädlichen Wirkungen bemerkt - im Gegenteil!). Dieses habe ich ebenfalls nach Lust und Laune verwendet. 3-4 x wöchentlich abends nach dem Zähneputzen. Jedoch ebenfalls nicht einfach mit dem Finger eingerieben, sondern mit der Zahnbürste. Diese trockne ich einfach mit dem Handtuch ab, einen Tropfen Gel drauf und - ebenfalls gründlich ins Zahnfleisch einmassiert. Häufig ebenfalls mit dem kleinen Bürstchen in die Zahnfleischtaschen rein. Was soll ich sagen... Das Xylit ist fabelhaft! Die Zähne werden total glatt und es bildet sich so gut wie kein Zahnbelag. Habe mal spaßhalber das abendliche Zähneputzen ausgelassen - auch am nächsten Morgen hatte sich noch kein Zahnbelag gebildet! Als ich dann nach 1/2 Jahr einer solchen "Selbstbehandlung" zum Zahnarzt ging, um mir eine Brücke machen zu lassen, erwähnte dieser zum ersten Mal keine Lappen-OP sondern wollte gleich beginnen. "Und meine Paradontitis? Muss denn nicht zuerst eine Lappen-OP gemacht werden?" "Parodontitis? Ich sehe hier keinerlei Entzündungen oder lockere Zähne. Wenn Sie die irgendwann mal hatten - die ist gestoppt. Sie haben im Moment keine." ??? Erst dann teilte ich ihm mit, was ich dagegen unternommen hatte. Ja, ich hatte selbst bemerkt, dass die Zähne wieder fester geworden sind, und sogar die Zahnfleischtaschen weniger tief sind (was ich beim Einführen der Zahnzwischenraumbürste bemerkt hatte). Ich konnte immer weniger "tief" in die Taschen rein. Bis zu dem Moment dachte ich aber, es sei wahrscheinlich nur Einbildung. Immerhin litt ich jahrzehntelang an Paradontitis (bin 50). Jedenfalls bin ich diese seither los, und ich möchte weder Xylit noch Chlorhexidin missen! Dies wollte ich mit Ihnen teilen und Ihnen allen raten, sofort in die Apotheke zu gehen, sich Beides zu bestellen und - es auszuprobieren. Wenn es schon nicht hilft, so schadet es auch nicht. Ich bin aber sicher, dass Sie zufrieden sein werden. Was ich jedoch noch hinzufügen möchte: Da ich ebenfalls Beides verwendet habe, kann ich jetzt leider nicht sagen, ob auch Xylit oder Chlorhexidin alleine gewirkt hätten. Eines ist sicher: Xylit ist ein MUSS! Sowohl als Vorbeugung bei gesunden Zähnen, als auch als Behandlung bei Problemen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg! Gordana
 
Verfasst am: 10. 01. 2017, 14:40
Himmel
Dabei seit: 10.01.2017
Beiträge: 1
hallo, wie weit war deine paradontose fortgeschritten? hast du zahnverlust? grüße und danke himmel
 
Verfasst am: 14. 01. 2017, 22:04
mavricbt
Dabei seit: 14.01.2017
Beiträge: 1
Hallo
Würde mich interessieren wie Tief deine Zahnfleischtaschen waren ..
Wie tief sind Sie jetzt ? Hat nicht der Knochen somit zurückgebildet.?
Habe eine 11 mm Tasche ( Hatte eine Enzündung an der Furkation ).
Mir wirde an dieser Stelle eine Lappen OP empfolen mit Emdogain .
Ich will das auf jeden Fall vermeiden und suche nach anderen Möglichkeiten.

Wäre gut wenn du Antwortest .. Danke Rudolf
 
Verfasst am: 24. 02. 2017, 14:27
Lausbubi
Dabei seit: 24.02.2017
Beiträge: 1
Hallo Gordana,
das ist ja toll. Ich habe auch schon seit mind. 30 Jahren Parodontitis.
Habe auch mal die Chlorhexidin-Spülung ausprobiert, allerdings dann wieder weggelassen, da ich dunkle Zähne bekommen habe.
Verfärbt das Gel die Zähne wirklich nicht?
Wie lange und wie schlimm hatten Sie denn Parodontose?
VG
Daniela
 
Verfasst am: 11. 01. 2018, 00:01
Scipio
Dabei seit: 10.01.2018
Beiträge: 1
Hier auch noch ein Tipp:
Parodontitis beruht auf Biofilmen. Dieser Biofilm lässt sich nach und nach mit Nattokinase, einem Enzym, auflösen. Wichtig ist, die richtige Dosierung zu finden und auch die Entgiftungsreaktionen entgegenzuwirken, z. B. erhöhte Einnahme von Vitaminen (am besten natürliche wie Zitrone oder Acerola). Durch Entgiftungsreaktionen kann es zu großen Krankheitsgefühlen kommen, die sich aber durch weitere Maßnamen (Vitamine, Aktivkohle etc.) lindern, beseitigen oder vorbeugen lassen. Die Nattokinase löst Biofilme anscheinend überall im Körper.. Auf jeden Fall reduzieren sich auch Plaques deutlich (kein blutendes Zahnfleisch mehr). Lest euch einfach mal über das Thema Nattokinase und Biofilme im Web ein.

Grüße! Scip
 
Verfasst am: 29. 01. 2018, 15:13
Nela
Dabei seit: 29.01.2018
Beiträge: 11
Hallo Gordana,da kann ich dir nur zustimmen mein Zahnarzt wird sich auch beim nächsten Termin wundern.
 
Verfasst am: 07. 06. 2018, 22:15
seneca
Dabei seit: 07.06.2018
Beiträge: 1
Liebe Gordana,
erst einmal herzlichen Dank für den Beitrag. Ich habe mir 2 kg Xylit und Chlorhexidin als Gel 50mg besorgt, habe heute mit Xylit begonnen, wie du es empfohlen hast, habe die Zähne mit Xylit geputzt, danach ausgespült mit Wasser, anschliessend Xylit mit Interdentalbürstchen eingearbeitet in den am schlimmsten betroffenen Zahn, der mir große Probleme macht (chronische Zahntasche, seit 1 Woche temporär Höllenschmerzen, die zum Glück langsam wieder abebben).

Ich habe noch Fragen zur Anwendung der beiden Mittel:

1. Benutzt man Xylit zunächst wie Zahnpasta und spült dann aus mit Wasser,
wendet zum Schluss Xylit speziell an der Zahntasche an und spült nicht aus?

2. wendet man Chlorhexidin zusammen mit Xylit an oder mal an einem Tag Xylit, an einem anderen Chlorhexidin?

Ich wäre für Antwort wirklich sehr dankbar! Ich verspreche mir von den beiden Mitteln viel.

Herzliche Grüße
 
Verfasst am: 18. 06. 2018, 20:44
david
Dabei seit: 18.06.2018
Beiträge: 1
"Scipio" schrieb:

Hier auch noch ein Tipp:
Parodontitis beruht auf Biofilmen. Dieser Biofilm lässt sich nach und nach mit Nattokinase, einem Enzym, auflösen. Wichtig ist, die richtige Dosierung zu finden und auch die Entgiftungsreaktionen entgegenzuwirken, z. B. erhöhte Einnahme von Vitaminen (am besten natürliche wie Zitrone oder Acerola). Durch Entgiftungsreaktionen kann es zu großen Krankheitsgefühlen kommen, die sich aber durch weitere Maßnamen (Vitamine, Aktivkohle etc.) lindern, beseitigen oder vorbeugen lassen. Die Nattokinase löst Biofilme anscheinend überall im Körper.. Auf jeden Fall reduzieren sich auch Plaques deutlich (kein blutendes Zahnfleisch mehr). Lest euch einfach mal über das Thema Nattokinase und Biofilme im Web ein.

Grüße! Scip
 
Verfasst am: 21. 09. 2018, 14:14
Maren Majewski
Dabei seit: 21.09.2018
Beiträge: 1
Ich hatte auch manche Probleme mit den Zähnen und konnte diese ebenfalls dank Xylit lösen. Einen prima Artikel über eine "Selbstheilung" dieser Art habe ich unter [url="http://stareczek.de/"]http://stareczek.de/[/url] gefunden.
 
Verfasst am: 27. 09. 2018, 07:22
StefanT
Dabei seit: 27.09.2018
Beiträge: 1
Hallo!
Dein Beitrag ist nun schon fast 2 Jahre alt.
Wie geht es Dir heute? Ist deine Paradontitis wieder zurück gekommen ?
 


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